Mundologia 2016 – ein voller Erfolg

Wie wir in unserem letzten Blog Eintrag erwähnt haben, waren wir auch in diesem Jahr wieder auf der Mundologia präsent. Und dies mit vollem Erfolg.

Wenn Sie schon immer einmal wissen wollten, wer sich hinter dem Namen ScanCorner befindet, hatten Sie nun die Gelegenheit uns kennenzulernen. Für uns als Unternehmen waren dabei sowohl unser Geschäftsführer Herr Schreiber (rechts im Bild) als auch unser Mitarbeiter Herr Nurnat vertreten.

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22.000 Besucher zählte die Mundologia an den zwei Messetagen, zahlreiche von diesen Besuchern kamen interessiert an unseren Stand und informierten sich ausführlich über die Digitalisierung von analogen Foto- und FIlmmaterial. Die Notwendigkeit der Sicherung von analogem Filmmaterial wird vielen Profi- und ambitionierten Fotografen nun bewusst. Daher waren die Fragen und Gespräche oftmals sehr informativ. Wir hatten natürlich mit einigen Interessenten gerechnet, waren dennoch von der positiven Resonanz überrascht. Wir möchten uns daher bei Ihnen für Ihr Interesse bedanken.

Wenn Sie auch selbst einmal die Chance nutzen möchten, um uns persönlich kennenzulernen, dann laden wir Sie schon jetzt im Juni zur „Photo+Adventure“ nach Duisburg ein. Planen Sie schon jetzt Ihren Aufenthalt und besuchen Sie uns, wir freuen uns auf viele interessante Gepräche mit Ihnen.

Ihr ScanCorner-Team

Digitalisierung rettet die Vergangenheit

Heute wollen wir uns einem weiteren Beispiel widmen, in dem Digitalisierung ein Stück Geschichte bewahrt. Vergleichbar mit alten, analogen Fotos und Filmen, verblassen alte Dokumente wie Zeitungen und Bücher mit den Jahren. Deswegen ist es wichtig diese auf ein digitales Medium zu übertragen um diese vor dem Zahn der Zeit zu retten.

Diesmal handelt es sich um historische Archive einer Gießerei in Wales. Einige Personen vergleichen diese Dokumente mit dem Domseday Buch oder Winston Churchills Aufzeichnungen des 2. Weltkrieges, wenn es um die historische Bedeutung geht. Der Inhalt der Archive war von größter Bedeutung während des Zeitalters der Industrialisierung.

Um genauer zu sein handelt es sich bei den Dokumenten aus der Neath Abbey Gießerei, zum größten Teil um Blaupausen und technische Zeichnungen von frühen Dampfmaschinen, Lokomotiven und Geräten die den Abbau von Rohstoffen in Minen erleichtern sollten.

Insgesamt wurden 16.600 Britische Pfund von der walisischen Regierung und dem National Manuscript Conservatin Trust gespendet, um die fast 8000 Zeichnungen zu bewahren. Die Konservierung beinhaltete unter anderem die Digitalisierung und Veröffentlichung im Internet. Durch die Zusammenarbeit der verschieden Partner konnte ein weiteres mal ein Teil der britischen Geschichte bewahrt werden.

Dies ist nur eines von vielen Beispielen, die die Bedeutung von Digitalisierungsdienstleistern verdeutlicht. Um Ihre eigenen Familienschätze wie alte Fotos, Negative und Filme vor dem Verfall zu schützen, besuchen Sie uns auf www.scancorner.de. Dort erfahren Sie alles was Sie über Digitalisierung wissen müssen. Wir freuen uns auf Sie.

MUNDOLOGIA in Freiburg

Ende Januar wird in Freiburg das größte Reportage-Festival Mitteleuropas stattfinden: die Mundologia. Aus dem spanischen übersetzt bedeutet dies Weltkenntnis und frei nach diesem Thema werden Reporter, Fotografen und Abenteurer in Seminaren und Vorträgen von Ihren Erlebnissen berichten. „Die Welt ganz nah“ ist der offizielle Titel des Festivals und soll die Besucher nicht nur von der oberflächlichen Schönheit unsere Erde überzeugen, sondern auch Einblicke von Kulturen rund um den Globus gewähren. Eine der größten Geschenke die uns unser Planet gewährt, ist die Vielfalt, in der die Menschen miteinander zusammenleben. Deswegen berichtet die Mundologia auch von einzigartigen Geschichten von Menschen und Kulturen rund um den Erdball.

Die „Jäger des Lichts“, eine Gruppe bestehend aus den bekanntesten Naturfotografen aus Deutschland, berichten live von Ihren Erlebnissen: Von Südpolargebieten über Würstenregionen, auf nordeuropäischen Inseln und natürlich quer durch Deutschland: vielfältiger konnten Ihre Abenteuer nicht sein.

Desweiten wird in Zusammenarbeit mit NATIONAL GEOGRAPHICS DEUTSCHLAND, einer der bekanntesten Unterwasserfotografen, David Doubliet, einen Vortag mit dem Titel  Coral Kingdoms and Empires of Ice“ zeigen. In diesem zeigt er unter den schwierigsten Lichtbedingungen und Situationengrandiose Aufnahmen aus dem maritimen Bereich. Über die Jahre entwickelte und meisterte er eine Technik, welche es ihm ermöglichte die Welt über der Wasseroberfläche mit dem Treiben im nassen Blau in perfekten Einklang zu bringen. Lassen Sie sich dieses Ereignis nicht entgehen.

Neben Seminaren und Vorträgen haben Sie auch die Möglichkeit durch die Hallen der MUNDOLOGIA zu schlendern und sich von Produktneuheiten aus der Welt der Fotografie zu informieren. Über 70 nationale und internationale Firmen stehen Ihnen Rede und Antwort und beraten Sie über Produkte und Dienstleistungen rund um die Themen Fotografie, Medien, Outdoor und Reisen.  

Wie im letzten Jahr sind auch wir wieder vor Ort. Wenn Sie uns und unsere Dienstleistung genauer kennenlernen möchten, besuchen Sie uns an unserem Stand und bringen Sie fünf Dias, Negative oder Fotos mit. Diese digitalisieren wir innerhalb einer Woche für Sie. Selbstverständlich kostenlos. Wir freuen uns auf Sie.

Analog vs. Digital

Während der letzten Jahrzehnte fragte sich die Fotogemeinde immer wieder: Analog oder Digital?

Es ist unbestritten, dass die digitale Fotografie den Markt im Sturm erobert hat und viele Anfänger und Profis auf den Zug aufgesprungen sind, um die vielen Vorteile von digitalen Kameras auszukosten. Auf der anderen Seite hat jedoch die Popularität von analoger Fotografie in den letzten Jahren wieder zugenommen und viele Fotografen spielen mittlerweile wieder mit dem Gedanken der Technologie von Gestern neues Leben einzuhauchen.

Im heutigen Artikel werden wir die Unterschiede zwischen digitaler und analoger Fotografie erläutern und parallel dazu die Vor- und Nachteile der jeweiligen Option hervorheben.

Kosten

Unkosten sind ein wichtiger Aspekt in der Beantwortung dieser Frage. Im Allgemeinen kann gesagt werden, dass die digitale Fotografie anfänglich für den Fotografen hohe Ausgaben bedeuten. Moderne Technologie hat ihren Preis und je mehr Funktionen eine Kamera haben soll, destohöher werden auch die Kosten sein. Desweiteren ist es wahrscheinlich, dass Sie Ihre Kamera in den nächsten Jahren aufrüsten müssen bzw. möchten, um bessere Resultate zu erzielen.  Falls Sie jedoch nicht auf den Luxus verzichten wollen und es bevorzugen, Ihre Schnappschüsse direkt nach der Aufnahme zu betrachten, kommen Sie um eine Digitalkamera nicht herum. Desweiteren steht Ihnen viel mehr Speicherplatz zur Verfügung und können nicht in Gefahr laufen, dass im entscheidenden Moment kein Platz mehr auf Ihrem Film vorhanden ist.

Auf der anderen Seite kostet eine Analogkamera weniger als das digitale Gegenstück. Auch wenn diese Kamera-Modelle kaum noch produziert werden, sind diese kostengünstiger. Grund dafür ist hauptsächlich die fehlende Technik, da diese Kameras deutlich weniger zusätzliche Funktionen besitzen, wie beispielsweise die automatische Einstellung des ISO Wertes oder des Weißabgleichs. Ungeachtet der niedrigen anfänglichen Kosten, müssen analoge Fotografen mehr Geld in die Entwicklung der Filme und der eigentlichen Filme investieren. Dies kann, langfristig gesehen, sehr teuer werden.

Lagerung und Zugriff

Weiterhin ist es wichtig zu wissen, wie Sie nach der Bildaufnahme mit ihren Fotos umgehen wollen.

Das Teilen von digitalen Bildern mit Freunden und Verwandten ist relativ einfach: Kopieren Sie die Fotos von Ihrer Kamera auf den Computer und teilen Sie Ihre Erinnerungen per USB-Stick oder Cloud. Bei der digitalen Fotografie lagern Ihre Bilder entweder auf dem PC oder in der Cloud, so sparen Sie viel Platz in Ihrer Wohnung oder Keller, da Sie die entwickelten Fotos nicht mehr in Kisten lagern müssen. Zwar können Negative bei optimalen Lagerungzuständen bis zu 50 Jahre aufbewahrt werden, jedoch möchte nicht jeder den kostbaren Platz unter dem Bett für Kartons “opfern”.  

Seien Sie jedoch gewarnt, dass die Speicherung auf Ihrer Festplatte jedoch einen kleinen Nachteil hat:  Auch elektronische Geräte sind nicht davor gefeit, aufgrund von Alterserscheinungen oder Viren den Geist aufzugeben. Machen Sie daher regelmäßig eine Sicherungskopie von Ihren Daten um Enttäuschungen zu vermeiden.

Auflösung

Jeder Fotograf ist darauf bedacht, Fotos in guter Qualität aufzunehmen. Die Auflösung spielt in dieser Hinsicht eine entscheidende Rolle. Im Falle einer Digitalkamera wird die Auflösung in Pixel gemessen. Je höher die Anzahl, umso mehr Pixel befinden sich in einem vorgegebenem Bereich und umso deutlicher kann das Original dargestellt werden.

Ein Fotofilm hat keine Pixel und deshalb auch keine Auflösung. Das Auflösungvermögen wird durch die Formel der räumlichen Auflösung berechnet. Diese komplexe Formel basiert auf der Wellelänge von Licht und dem Durchmesser der Blendenöffnung. Für einen sehr detaillierten Vergleich von Pixel und Filmauslösung, empfehlen wir Ihnen die Analyse von Roger N. Clark. Diese zeigt, welche Art von Film der entsprechenden Anzahl von Pixeln gleichgesetzt werden kann.

Für Ihr Verständnis und zur Vergleichbarkeit: Offenbar gleicht ein relativ großer Film, wie etwa der Film Fuji Velvia 50 (4×5) dem Äquivalent von 220 Megapixel und dies, nachdem dieser digital eingescannt wurde.

Weißabgleich

Wie zuvor schon einmal genannt, ist es möglich den Weißabgleich bei digitalen Kameras automatisch anpassen zu lassen. Diese Funktion macht es besonders für Einsteiger leicht, qualitativ hochwertige Bilder zu machen. Falls Sie schon mit dem Weißabgleich vertraut sind, können Sie diesen Wert auch manuell verändern, um einen bestimmten Farbton besonders hervorzuheben oder ein bestimmtes Objekt in den Vordergrund zu stellen.

Bei analogen Kameras sind die Möglichkeiten reduziert: In den meisten Fällen gibt der Film vor, wie die Bilder später aussehen werden. Analogkameras besitzen nur selten eine Einstellung, mit der Sie die Farbtemperatur korrigieren können. Die einfachste Methode ist, die entwickelten Bilder später einzuscannen und mit einem Bearbeitungprogramm anzupassen.

ISO

Fotografieren in Situationen mit wenig Licht stellt eine große Herausforderung dar. Um die Meisterung dieser Aufgabe ein wenig zu erleichtern, haben Digitalkameras eine Funktion, den ISO Wert an die Lichtverhältnisse anzupassen. Die ME20F-SH ist in der Lage, einen ISO-Wert von 4.000.000 zu erreichen, was bedeutet, dass diese Kamera auch in dunkelster Nacht Fotos aufnehmen kann.
Leider ist auch in dieser Hinsicht die analoge Fotografie weit unterlegen. Der maximale ISO-Wert, welcher von einer Analogkamera erreicht werden kann beträgt 6400, jedoch sind Werte von 100 bis 3200 eher die Häufigkeit. Dies macht das Fotografieren unter schlechten Lichtbedingungen zu einem schwierigen Unterfangen und den ISO Wert zu einem limitierenden Faktor.

Schlussfolgerung

Technisch gesehen ist die digitale Fotografie dem analogen Gegenstück weit überlegen: sofortiger Zugriff auf geschossene Bilder, automatische Einstellung für den Weißabgleich, sehr hohe ISO-Werte und nachhaltig geringere Kosten sind nur ein paar Beispiele warum viele Fotografen digital fotografieren. Der wichtigste Grund auf analoge Kameras umzusteigen ist die bessere Auflösung und Detailschärfe, die auch schon mit gewöhnlichen Analogkameras erreicht werden kann.
Leider können wir mit keinem guten Gewissen eine klare Antwort auf die Ursprungsfrage geben und es kommt auf den persönlichen Geschmack an. Analoge Fotografie hat ihren ganz eigenen Charme, welcher nur selten mit einer Digitalkamera eingefangen werden kann.
Wir können Ihn nur ans Herz legen, beide Varianten auszuprobieren und vielleicht finden Sie ja gefallen an beiden Stilen.

Wir würden gerne wissen, was Sie für Erfahrungen mit Digital- und Analogkameras gemacht haben und warum Sie sich mehr für das Eine als für das Andere begeistern können.

6 Anfängertipps für bessere Bilder – Teil 2

Hallo Liebe Leser, nachdem wir uns im letzten Teil mit unserer Ausrüstung vertraut gemacht und unsere “Beute” gefunden haben, ist es nun an der Zeit die ersten, richtigen Fotos zu machen.

4. Die Kamera

Nachdem Sie sich mit Ihrer Ausrüstung vertraut gemacht und einen geeigneten Ort für Ihr Vorhaben gefunden haben, ist es nun Zeit Ihre Kamera der Umgebung anzupassen. Eine Kamera nimmt die Umgebung anders wahr als unsere Augen, daher ist es nötig die Einstellungen der Kamera zu ändern. In den vergangenen Jahren sind Digitalkameras relativ „clever“ geworden was dazu geführt hat, dass fast jede Kamera eine Funktion besitzt diese zeitraubende Aufgabe übernimmt. Jedoch ist dieses Feature nicht immer 100% korrekt und manchmal muss man manuell nach geholfen werden.

Eine wichtige Einstellung ist der Weißabgleich. Einfach gesagt hat jede Lichtquelle eine Farbe. Zum Beispiel ist der blaue Himmel in den Augen der Kamera kalt, welches sich in einer blauen Schattierung auf dem Bild wiederspiegelt. Auf der anderen Seite des Spektrums befinden sich warme Lichtquellen wie eine brennende Kerze, die die Kamera als einen orangen Schimmer darstellt. Diese Erscheinungen können später mit entsprechenden Computerprogrammen entfernt werden. Sie sollten jedoch schon von vornherein versuchen dies zu verhindern.

Neben dem Weißabgleich ist die Lichtempfindlichkeit ein weiterer wichtiger Faktor. Dieser Wert wird in ISO angegeben und gibt die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors  an. Dieser Teil der Kamera reguliert wieviel Licht eingefangen und auf das Bild projeziert wird. Die Funktion ermöglicht die Aufnahme eines Fotos auch ohne Blitzlicht in dunklen Umgebungen. Allerdings wird es vorkommen, dass sich ein hoher ISO-Wert negativ auf die Bildqualität auswirkt. Die Grobkörnigkeit des Bildes, was auch als „Bildrauschen“ bekannt ist, ist die Folge. Etwas weiter unten im Text sehen Sie ein Beispiel von einer Aufnahme mit verschiedenen ISO-Werten. Um die Qualität des Fotos nicht zu sehr zu verringern, sollten Sie mit dem Standardwert von 100 anfangen und je nach Erfahrungsstand diese Einstellung manuell anpassen.

ISO Level
5. Tipps zur Aufnahme

Nachdem Sie Ihre Kamera der Umgebung angepasst haben und bevor Sie sich an Ihr erstes richtiges Foto wagen möchten, möchten wir Sie noch gerne auf ein paar allgemeine Regeln hinweisen.

Die Drittel-Regel

Zunächst sollten Sie sich mit der Drittel-Regel vertraut machen. Diese Richtlinie besagt, dass jedes Bild in neun Teile geteilt wird, welche durch zwei vertikale und zwei horizontale Linien in gleichgroße Abschnitte geteilt werden. Die entstanden Linien und Schnittpunkte können als Ausgangspunkte für Ihr Motiv genutzt werden. Ein harmonisches Bild, welches den Betrachter anspricht, muss nicht immer das Objekt der Begierde in der Mitte sein. Überlegen Sie sich jedoch im Voraus auf welche Position Sie besonders viel Wert legen. Das Beispielbild zeigt wie Sie die Linien als Hilfsmittel benutzen können, um bestimmte Details hervorzuheben.

Goldener Schnitt, Drittel Regel

Nachdem Sie diese Regel gemeistert haben; weichen Sie von Ihr ab. In einigen Fällen ist es effektiver das Motiv absichtlich an einem anderen Platz im Bild zu positionieren.

Positionierung

Wir haben schon einmal kurz auf die Wichtigkeit dieses Faktors hingewiesen, jedoch muss noch einmal betont werden wie wichtig dieser Aspekt bei der Aufnahme von Fotos ist. Wenn Sie ein Foto machen, gehen Sie doch einfach einen Schritt näher an das Objekt heran und machen Sie noch eine weitere Aufnahme.  Wiederholen Sie den Vorgang einige Male und schauen Sie welchen Einfluss Distanz und Blickwinkel auf das Motiv haben. Natürlich können Sie auch ein paar Schritte zurückgehen um mit der Umgebung zu experimentieren.

Basierend auf dem Motiv welches Sie ablichten möchten, kann es auch von Vorteil sein, senkrechte anstatt von horizontale Fotos zu machen. Größere Sehenswürdigkeiten wie zum beispiel Türme oder Hügel sehen bedeutend besser auf vertikalen Bildern aus, da diese das Erscheinungsbild in den Mittelpunkt rücken.

Des Weiteren können Sie auch einfach den Blickwinkel auf das Motiv verändern. Machen Sie gebrauch von unkonventionellen Positionen: kriechend, knieend, liegend oder von einer erhöhten Position. Alles ist erlaubt und Sie werden erstaunt sein, wie sich mit dem Blickwinkel auch das Motiv verändert.

Der Fokus

Ein sehr nützliches, wenn auch oft in Vergessenheit geratenes Hilfsmittel. Beim sanften drücken des Auslösers, stellt sich der Fokus der Kamera automatisch ein. Diese Funktion verhindert verschwommene und unscharfe Bilder und verbessert so die Fotoqualität. Unschärfe kann auch durch zitterne Hände hervorgerufen werden. Also entspannen Sie sich einfach bevor Sie den Auslöser drücken. Als Alternative können Sie auch einfach ein Stativ benutzen. Jedoch sollten Sie bedenken, dass ein Stativ ein gewisses Gewicht besitzt und der Auf- und Abbau Sie weniger flexibel macht.

Blitzlicht

Als eine Alternative für natürliches Licht kann auch das Blitzlicht benutzt werden. Dieses erzeugt eine künstliche Lichtquelle für einen sehr kurzen Zeitraum. Es ist wichtig die Reichweite des Blitzlichtes zu kennen, nur so lässt sich leichter einschätzen, ob diese Funktion effektiv eingesetzt werden kann. Normalerweise beträgt die Reichweite maximal 15 Schritte, aber um auf Nummer sicher zugehen sollten Sie nicht weiter als 10 Schritte von Ihrem Motiv entfernt stehen.

Entgegen dem geläufigen Irrtum, können Sie das künstliche Licht auch in Situationen verwenden, in denen anscheinend mehr als genug Licht vorhanden ist. Besonders in Situationen in denen der Fotograf auf Sonnenlicht angewiesen ist, ist es hilfreich das Blitzlicht zu benutzen. Es hilft die starken Kontraste abzumildern, die vom grellen Sonnenlicht erzeugt werden. Besonders deutlich wird dies zum Beispiel bei dem Ablichten von Personen und deren Gesichtsregion.

6. Geduld und Auslese

Nachdem Sie Ihre Fotojagd beendet haben, nehmen Sie sich die Zeit und gehen durch alle Aufnahmen. Suchen Sie die Bilder mit dem höchsten Potential heraus und speichern diese an einem sicheren Ort. Den Rest können Sie löschen. Doch bevor Sie dies tun, ermittleln Sie die Fehler die Sie gemacht haben um diese in Zukunft zu vermeiden.

Als letztes würden wir Ihnen noch gerne ans Herz legen, dass die Fotografie eine Kunst ist welche Zeit und Aufopferung fordert. Lassen Sie sich nicht von anfänglichen Rückschlägen demotivieren. Finden Sie Ihren eigenen Stil und perfektionieren Sie ihn.

Wir hoffen, dass diese Einführung hilfreich für Sie war und Sie vielleicht den einen oder anderen Tipp für Ihre nächste Bilderjagd in bessere Resultate umwandeln können. Viel Erfolg.  

 

6 Anfängertipps für bessere Bilder – Teil 1

Willkommen zu unserer 2-teiligen Serie, welche Sie in die wundervolle Welt der Fotografie führen wird. In diesem Teil erfahren Sie etwas über Vorbereitung, die richtige Wahl der Auflösung und wie Sie einfach an gute Gelegenheiten für Fotos kommen.

Einführung

Die perfekte Situation für ein atemberaubendes Bild, das Objekt Ihrer Begierde ist in greifbarer Nähe, Sie zögern nicht lange und ziehen Ihre Kamera. Der Finger ist am Auslöser,  Sie zielen und drücken ab. Alles verlief nach Plan und mit vollster Zufriedenheit suchen Sie das soeben aufgenommene Foto auf Ihrem Display, um sich das Ergebnis noch einmal in voller Pracht anschauen zu können.  Leider stellen Sie jedoch fest, dass das Foto verschwommen und die Person nicht im Fokus ist. Das angenehme Gefühl von Zufriedenheit wird langsam von Entäuschung verdrängt und Sie fragen sich: „Was habe ich nur falsch gemacht?“

Leider können wir diese Frage nicht sofort beantworten, jedoch können wir Sie darauf vorbereiten es das nächstes Mal besser zu machen. Dieser Eintrag ist der Thematik gewidmet, wie man ein gutes Foto macht, ohne sich eine teure Kamera und das dazugehörige Equipment kaufen zu müssen. In den folgenden Absätzen werden Sie mit nützlichen Tipps versorgt, um Ihre Bemühungen zu belohnen.

1. Vorbereitung

In den ersten Stunden sollten Sie sich mit Ihrem Equipment vertraut machen. Nehmen Sie sich Zeit und lernen Sie die Möglichkeiten Ihrer Ausrüstung kennen. Wie gewöhnlich mit elektrischen Geräten sollten Sie die Gebrauchsanweisung gründlich durchgehen. Vielleicht entdecken Sie Funktionen, von denen Sie bis jetzt noch nichts gewusst, geschweige denn jemals benutzt haben. Das Lesen von entsprechender Fachliteratur bereitet Sie im Allgemeinen sehr gut auf die kommenden Tätigkeiten und Herausforderungen vor. Also scheuen Sie sich nicht davor ein einige Stunden Ihrer Zeit in Fotomagazine zu investieren.

reading-498102_1280 (1)2. Auflösung

Nachdem Sie sich mit dem Potential und den Gegebenheiten Ihrer Ausrüstung vertraut gemacht haben, sollten Sie die Auflösung Ihrer Kamera maximieren. Dies wird dazu führen, dass Ihre Fotos viel klarer und Details deutlicher dargestellt werden. Des Weiteren ist es später wesentlich einfacher das Bild mit entsprechenden Programmen zu bearbeiten. Zum Beispiel kann es bei einer geringen Auflösung vorkommen, dass nach dem Zuschneiden mit Photoshop das Bild beim Druck zu verpixelt erscheint.

Eine höhere Auflösung bedeutet zwar auch, dass mehr Speicherplatz für ein einzelnes Bild verwendet werden muss, jedoch wiegt dieser Nachteil nicht die Vorteile auf, die eine hohe Auflösung mit sich bringt. Wie heisst es doch so
schön:“Qualität über Quantität“.

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3. Erforsche

Wenn alle Vorbereitungen getroffen sind, müssen Sie „nur“ noch die richtigen Gelegenheiten für ein gutes Foto finden. Das ist wahrscheinlich leichter gesagt als getan und um sicherzugehen, dass Sie keine Möglichkeit verpassen, tragen Sie einfach allzeit Ihre Kamera mit sich. Die Wahrscheinlichkeit eine spektakuläre Aufnahme zu machen, erhöht sich drastisch wenn Sie einfach Ihre Häuslichkeiten verlassen. Gehen Sie doch einfach an einem Sonntag in die Natur, nehmen ein paar Aufnahmen auf, setzen sich entspannt auf eine Parkbank und warten Sie. Geduld ist der Schlüssel: erwarten Sie aber keine Wunder von Ihren ersten Gehversuchen. Versuchen Sie auch die gleichen Orte an unterschiedlichen Zeiten zu besuchen: Sie werden überrascht sein wie sich Ihr Umfeld abhängig von der Tageszeit verändert.

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Dies war der erste Teil dieser kleinen Serie. Wir hoffen Sie sind schon gespannt auf das nächste Kapitel. Also bis zum nächsten mal.

-Neu- Geschenkgutscheine

Jeder von uns möchte die Adventszeit und Weihnachten so gemütlich wie möglich verbringen, doch trotzdem schlendern wir während den vorweihnachtlichen Tagen in überfüllten Einkaufspassagen herum, um ein geeignetes Geschenk für die richtige Person zu finden. Aus diesem Grund haben wir, ScanCorner, kürzlich ein neues Produkt zu unserem Portfolio hinzugefügt:  den ScanCorner Geschenkgutschein.

Zeit ist ein begrenztest Gut, besonders in dieser Phase des Jahres in welcher Sie keine Gelegenheit auslassen sollten, sich mit Familie, Freunden und Verwandten auszutauschen. Anstatt durch die Läden zu hetzten und ein Geschenk nach dem anderen von Ihrer Liste zu streichen, wäre es wohl deutlich weniger zeitraubend einen Gutschein zu verschenken.
Sie sparen nicht nur Zeit, welche Sie mit ihrer Familie und Freunden verbringen könnten, Sie geben dem Empfänger auch viel mehr Freiraum. Der Beschenkte kann nun aus verschiedenen Produkten des Unternehmens auswählen, was das Schenken im Allgemeinen zu einem positiven Erlebnis für beide Seiten macht.

Das ist der Grund warum sich ScanCorner dafür entschieden hat, Ihnen diese Option anzubieten.  Nehmen Sie sich Zeit und schauen Sie sich auf der Webseite um.

Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Adventszeit und frohe Weihnachten,

Ihr Team ScanCorner.

Boomerang. Das neue Feature von Instagram.

Instagram ist unter den Fotografen mittlerweile eine Standart-App und auch unter Amateurfotografen hat sich diese App als die erfolgreichste App etabliert.

Ob mit oder ohne Filter mit den sog. Hashtags und Schnappschüssen versucht jeder Nutzer die Gunst der Abonnenten zu erreichen. Nun ist Instagram auf den Zug mit den bewegten Bildern aufgesprungen.

Bewegte Bilder, kurz Gif (Graphic Interchange Format), sind schon seit einiger Zeit ein sehr beliebtes Phänomen, nicht zuletzt hat Facebook im vergangenen Monat selbst Gifs als Profilbilder freigeschaltet.

Boomerang

Was ist Boomerang und was macht es so besonders?

„Es ist kein Bild, es ist keine Gif. Es ist ein Boomerang.“ Mit diesem Slogan stellte Instagram die neuentwickelte App vor.

Drücken Sie den Auslöser, die App erledigt den Rest für Sie. Boomerang nimmt eine Fotoreihe mit insgesamt 10 Bildern auf und fügt diese zu einem kleinen Video zusammen, welches anschließend vorwärts und rückwärts abgespielt werden kann. Damit ist es möglich, animierte Gifs mit einer maximalen Länge von einer Sekunde mit Ihren Freunden und Verwandten zu teilen.

Diese App erinnert sehr an die Live-Foto-Funktion im IPhone 6s, doch ist diese Anwendung im Gegensatz dazu für die meisten gängigen Smartphones erhältlich.Bei intensiver Nutzung ist jedoch darauf zu achten, dass auf Ihrem Smartphone ausreichend Speicher vorhanden ist. Jede Aufnahme wird auf Ihrem Smartphone gespeichert – unabhängig davon, ob das Gif geteilt und versendet wurde oder nicht.

Wie auch Instagram, so ist Boomerang kostenlos und kann sowohl im Hoch-, Querformat und mit der Front- und Rückkamera verwendet werden. Für die Benutzung ist kein Instagram- oder Facebookaccount notwendig, was die App auch für nicht registrierte Nutzer interessant macht.

Interessieren Sie sich für Instagram? Dann könnte auch dieser Artikel für Sie interessant sein. Klicken Sie bitte hier.

Wenn Sie Boomerang bereits ausprobiert haben, können Sie gerne Ihre besten Aufnahmen mit uns teilen.

Wir freuen uns darauf.

Ihr ScanCorner-Team

Die Geschichte des Videos

Einführung

In unserem letzten Artikel sprachen wir über Video-Formate die wir momentan verwenden. Heute möchten wir Sie mit Informationen über die ältere Generation von Video-Formaten sowie die Entstehung der Video-Kassette informieren.

Die ersten Schritte  

Die Entwicklung der ersten Kamera begann in den späten 80er Jahren des 19. Jahrhunderts. Die Brüder Auguste Marie Louis Nicolas und Lous Jean, welche heutzutage dafür bekannt sind die ersten “bewegten Bilder” in der Geschichte der Menschheit kreiert zu haben, ließen sich die Rechte dafür frühzeitig patentieren. Neben den genannten Brüdern waren noch andere Personen darum bemüht den ersten Film zu produzieren: unter ihnen war auch der Erfinder Thomas Edison. Er entwickelte das Kinetoscope, welches dem Benutzer erlaubte eine Serie von Bildern in schneller Folge zu begutachten.

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Auch wenn die Bemühungen von Edison und seinem Team zu einem der ersten kommerziellen Erfolgen in der Geschichte des Videos führten: dem Vitascope, welches im allgemeinen Verständnis ein Gerät zur Wiedergabe von Bildmaterial mit eingebauten Projektor war, konnten Sie nicht mit den rasanten Entwicklungen der Gebrüder Lumière schritthalten. Sie nannten ihre Erfindung den Cinematographen. Die erste Demonstration vor einem Publikum können Sie hier begutachten. Es ist wichtig auf darauf hinzuweisen, dass das Duo einen 35mm Film aus Zelluloid benutzte, welchen Sie mit einer Emulsion ummantelten um ihn vor Schäden zu schützen. Nach einigen Experimenten entdeckte Hannibal Goodwin den Nitrocellulose Film, welchen wir heutzutage als Standard Film definieren würden. Einen Schritt weiter ging George Eastman der diesen Film mit einem Gemisch aus Bromid und Gelatine beschichtete und so die Massenproduktion ermöglichte.

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Nach einem sehr raschen Start verlief die weitere Entwicklung des Films ähnlich rasant. Um das Jahr 1912 startete die Filmindustrie ihre ersten Gehversuche. Es dauert nicht lange bis eine Firma nach der anderen ihren kommerziellen Durchbruch schaffte, indem sie es dem Massenpublikum ermöglichte die bewegten Bilder zu sehen. Schauspielhäuser sprießen aus allen Ecken und das Publikum lechzte nach neuem und spannendem Bildmaterial.

Ein Hauch von Farbe

Obgleich der erste Farbfilm 1908 ausgestrahlt wurde, waren die Ergebnisse alles andere als perfekt. Es dauerte eine Weile, um genau zu sein neun weitere Jahre bis die Qualität eines kolorierten Filmes merklich gesteigert werden konnte. Der Prozess wurde mit dem Begriff “Technicolor” geprägt und beruhte auf einer Technik in der die Farben rot, blau und grün auf separaten Negativen eingefangen wurden. Diese Methode sorgte dafür, dass Filme in gesättigten Farben gezeigt wurden, unter ihnen auch der heiß ersehnte Film “Der Zauberer von Oz”.

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Die elektrische Ära

Diese Epoche umfasste die Zeitperiode von 1925 bis etwa 1945 und war dadurch geprägt dass es von nun an möglich war Geräusche von Filmen aufzuzeichnen und wiederzugeben. Western Electrics entwickelte die “sound-on-film” Technologie mit welcher Tonspuren durch Mikrophone aufgenommen und durch Fotoelektrik auf einen Teil des Filmbandes übertragen werden konnte. Eine schmales Segment an der Seite des Filmbandes wurde für die Tonspur gebraucht.

Die Entwicklung und der Aufstieg der 8mm und 16mm Filme

Das produzieren von Filmen war nicht nur ein profitables Geschäft aus der Sicht der Betriebe, für Haushalte war es auch eine relativ einfache Methode Erinnerungen einzufangen, aufzunehmen und bei Gelegenheit abzuspielen. Anfänglich galt dieses Verfahren als kostspielig, da neben der Ausrüstung auch die Filme relativ teuer waren. Aus diesem Grund wurde um 1920 ein neuer Typus von Film entwickelt: der 16mm Film. Er konnte preiswert produziert werden und war deshalb auch für den Normalverbraucher erschwinglich. Dies machte ihn nicht nur unter Hobbyfotografen beliebt, sondern galt bald auch als günstige Alternative für professionelle Filmemacher.

Während der Weltwirtschaftskrise war die Videobranche gezwungen, die Kosten für das Filmemachen weiter zu reduzieren. Aus diesem Grund wurde ein neuer Film entwickelt: der 8mm Film. Dieser Film war kleiner als der 16mm Film und ermöglichte eine Aufnahme von mehr Bildern bei geringerer Qualität. Desweiteren war es günstiger den 8mm Film zu produzieren und entwickeln zu lassen, was sowohl Neueinsteigern sowie Profis neue Möglichkeiten gab ihrem Hobby beziehungsweise ihrer Berufung nachzugehen.

Einige Jahrzehnte später folgte der Super8 Film welcher als ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Videos galt. Bequemerweise brachten einige Firmen, unterer anderem Kodak, ihre Super8 Kameras auf den Markt. Diese Kamera war die erste tragbare Kamera die für den Markt produziert wurde und motivierte eine neue Welle von Amateurfilmemachern mit ihrem neu gefundenen Spielzeug zu experimentieren.

Krieg der Kassetten

Nach dem Aufstieg von Schauspielhäusern und Kinos war es nun an der Zeit, dass Menschen ihr aufgezeichnetes Bildmaterial auch zu Hause genießen konnten. Auch die Video Branche sah das Potential in diesem Marktsegment und um 1976 begannen zwei Konzerne um die Gunst ihrer Kunden zu ringen: Sony und JVC. Beide Betriebe entwickelten zeitnah Videokassetten mit kleinen Unterschieden bezüglich ihres Erscheinungbildes. Auf dem unten dargestellten Bild sehen wir links die Betamax, Sony`s Versuch sich auf dem Markt zu behaupten. Auf der rechten Seite der direkte Konkurrent: Die VHS Kassette. Die Betamax war kleiner als die VHS welches diese handlicher machte, jedoch beschleunigte diese Designentscheidung auch den Niedergang von Sony`s Kassette. Es ist relativ einfach zu erklären: Die kleinere Kassette konnte weniger Video Material aufzeichnen. Die VHS konnte ihn ihren Anfangsjahren ungefähr 2 Stunden aufzeichnen, was doppelt soviel war wie der Konkurrent. Obgleich Sony damit bemüht war diesen Makel auszugleichen, war JVC immer einen Schritt voraus welches letztendlich dazu führte, dass Sony die Bemühungen in diesem Marktsegment einstellte.

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Ein Neuer Start

Während des Jahres 1984 entwickelte die International Telecommunication Union (ITU) das erste Digitale Video. Vier Jahre später veröffentlichte diese Institution den ersten weithin akzeptierten Kodierer, welcher Video Material kodieren und dekodieren konnte: H.261. Dies läutete eine neue Ära ein: das Digitale Zeitalter. Jedes Video Format welches uns heute unter Kürzeln wie MP4 oder AVCHD bekannt ist beruht auf dem H.261. Aufgrund dieser Entwicklung wurden über die Jahre alle anderen analogen Formate hinfällig. Von nun an war es möglich relativ große Mengen an Daten auf handlichen Datenträgern, wie einer CD, zu speichern. Desweiteren, ungleich Video Kassetten, schützen digitale Datenträger den Inhalt vor Alterserscheinungen, welches uns zum nächsten Punkt bringt: die Nachteile von analogen Datenträgern.

Der sterbende Schwan

Obgleich uns die Video Kassette viel Freude und Unterhaltung gebracht hat ist sie auch ein Opfer von natürlichen Alterserscheinungen. Nach ungefähr 10 Jahren beginnt das Video zu ruckeln, flimmern und es ertönt anstelle des originalen Tonaufnahme ein statisches Geräusch. Basierend auf den Lagerungszuständen kann es vorkommen, dass dieser Prozess noch beschleunigt wird. Der Grund für die Abnutzung ist eine simple Tatsache: Bei jedem Abspielen der Kassette wird diese erhitzt und durch die erhöhte Temperatur ein wenig beschädigt. Darum ist es umso wichtiger ihre alten Schätze und Erinnerungen digitalisieren zu lassen, um diese auch weitherhin in vollem Glanze und ohne Einschränkungen begutachten zu können. Gerne stehen wir Ihnen bei weiteren Fragen zur Verfügung. Für weitere Informationen zum Thema Digitalisieren von Filmen und Videos finden Sie hier.

Wir hoffen, dass diese Informationen für Sie nützlich waren und unsere kleine Zeitreise durch die Welt des Videos Sie darauf aufmerksam gemacht hat wie weit uns die Forschung und Technologie gebracht haben. Bleiben sie gespannt auf unseren nächsten Artikel.

Digitale Video Formate

Einführung

Dank der heutigen Technik ist es uns möglich, digitale Unterhaltung nach unseren belieben zu konsumieren: Zeit, Ort, Sprache, Untertitel und Qualität, alles ist nach unseren Vorlieben verfügbar. Dies wird durch eine Vielzahl von Formaten ermöglicht welche uns unter den Kürzeln wie .MP4, .AVI oder .FLV bekannt sind. Aber was unterscheidet diese Begriffe und was verbirgt sich hinter diesen ominösen Abkürzungen?

Die Antwort auf diese und mehr wird im folgenden Artikel erläutert. Bevor wir jedoch tiefer in die Materie eindringen, müssen zwei essenzielle Konzepte näher erläutert werden: „Container“ und „Codec“.

Die Bedeutung von Container und Codec

Ein Codec (engl. für Kodierer) ist eine Methode bestimmte Daten zu verändern, eine Software die Video Material komprimieren und dekomprimieren kann. Dieses Verfahren wird benutzt um eine große Menge an Daten auf ein digitales Medium mit begrenzter Kapazität, wie zum beispiel eine DVD oder ein USB-stick, zu speichern. Desweiteren legt der Codec fest wie die Daten auf dem Bildschirm zu sehen sind indem er die Daten in einem bestimmten Verfahren dekomprimiert, welches von dem Format bestimmt wird. Das bringt uns zu dem nächsten Schlagwort: der Container.

Oftmals wird der Container (engl. für Behälter) auch als Format bezeichnet. Die Daten die auf dem digitalen Medium gespeichert wurden, müssen dort zusammengehalten werde. Aus diesem Zweck wird ein container benutzt um die Daten zu bündeln. Zur besseren Veranschaulichung stellen  Sie sich bitte einen Käfig voller Vögel vor, die nur darauf warten davonzufliegen wenn diese nicht im Zaum gehalten werden.

Typen von Digitalen Formaten

Alle unterschiedliche Arten von Formaten aufzulisten wäre eine Mammutaufgabe für jeden Benutzer. Deswegen haben wir die gängigsten Formate für Sie auf einen Blick zusammengefasst. Außerdem haben wir die entsprechenden Programme aufgelistet die es ermöglichen diese Formate zu öffnen. Nur für den Fall, dass Ihr Computer wieder einmal die Fehlermeldung: „Dieses Format wir nicht unterstützt“ anzeigt.

Format/
Container
Name Codec
.avi Audio Video Interleave Windows Media Player, Apple QuickTime Player, VLC media player
.asf Advanced Systems Format Windows Media Player, VLC player
.mov or .qt Quicktime Apple QuickTime Player
AVCHD Advanced Video Coding, High Definition VLC Media Player, Apple QuickTime Player
.flv, .swf Flash Video Adobe Flash Player, Web browser with Flash plug-in

Um für noch ein bisschen mehr Verwirrung zu sorgen gibt es einige Codecs, welche einen ähnlichen bzw. den gleichen Namen wie Ihre Container benutzen. Eine kleine Übersicht der meistgenutzten Beispiele finden Sie in der folgenden Tabelle.

Format/Container Name Codec
MPEG (MPG) Moving Picture Experts Group Windows Media Player, Apple QuickTime Player
MPEG-4 (MP4) Moving Picture Experts Group MP4 players, Apple QuickTime Player, Adobe Flash Player

Während die Technologie voranschreitet, steigt die Anzahl von Codecs und Containern kontinuierlich. Dies kann dazu führen, dass es manchmal ein wenig unübersichtlich wird. Jedoch führt dies auch dazu, dass wir mit besserer Qualität und immer kleiner werdenden Datenmengen belohnt werden. Darüber hinaus erhält der Benutzer mehr Kontrolle über die Handhabung der Multimedia Dateien, da immer mehr Programme in der Lage sind verschiedene Formate abzuspielen.

Konvertierung von Videos

Zusätzlich zu der Möglichkeit Formate mit dem geeigneten Programm zu öffnen ist es möglich Videoformate umzuwandeln. Software dieser Art bewegt sich in einem Preisrahmen von 30 €  bis 60 €, abhängig von der Anzahl der Funktionalitäten des Programmes. Eine kleine Übersicht kann hier gefunden werden. Wer in dieser Hinsicht sparen möchte kann gerne auf die kostenlosen Alternativen zurückgreifen.

Denoch ist ein Wort der Warnung angebracht: In der Mehrheit der Fälle ist die Qualität der konvertierten Daten schlechter als die des Originals, besonders wenn alte Formate in neuere umgewandelt werden. Es wird also empfohlen, die Originale nicht zu löschen um sie weiterhin in vollem Glanze und ohne Komprimisse begutachten zu können.

Wer steht auf dem Siegertreppchen?

Während sie diesen Artikel lesen kommt Ihnen vielleicht der folgende Gedanke auf: „Welches ist nun das beste Format auf dem Markt?“. Eine genaue Antwort auf diese Frage können wir Ihnen leider nicht geben, da jeder Benutzer andere Vorlieben und Interessen hat. Jedoch hat sich das MPEG-4-Format, kurz MP4, einen sehr guten Ruf erarbeitet. Es glänzt durch seine Benutzerfreundlichkeit, welches das Öffnen mit vielen gängigen Media Playern ermöglicht und einer sehr hohen Qualität der Wiedergabe.
Da haben wir‘s; Wir hoffen, dass Ihnen die eine oder andere Information noch nicht bekannt war und Sie noch etwas dazulernen konnten. Bleiben Sie gespannt auf unseren nächsten Eintrag auf der Website.