Lohnt es sich, seine Dias, Negative oder andere analoge Medien durch einen Dienstleister digitalisieren zu lassen oder macht man das nicht besser gleich selber? Um diese Frage zu beantworten, lohnt sich ein Blick in das Studio von ScanCorner und schaut den Spezialisten auf die Finger:

Die erst Herausforderung stellt sich für den ScanCorner Mitarbeiter gleich beim Start: Was möchte der Kunde genau? Sollen nur wenige Dias gescannt werden oder ist es ein Keller-Aufräume-Job, bei dem die Schachtel eine Vielzahl unterschiedlicher – wenn nicht unbekannter – Negative und vielleicht auch noch Super 8 Bänder, VHS Kassetten und Kassetten enthält? Der Erste Tipp ist damit einfach zu formulieren: „Scan jeweils nur ein Format, sonst hast du den Salat!“

Damit ScanCorner bei den vielen Aufträge nicht die Übersicht verliert, übernimmt jeweils ein Mitarbeiter einen Auftrag, liest zu Beginn die Instruktionen des Kunden und begleitet dann seinen Auftrag durch verschiedene Stationen, wie z. B. Flachbettscanner, Nachbearbeitung, Film-Digitalisierung oder Audio-Studio. Je nach Medientyp werden unterschiedliche Scanner oder Filmadapter benötigt und eingesetzt. Will man das Scannen also selber machen, lohnt es sich abzuklären, welche Adapter nötig sind bzw. einen flexiblen Flachbettscanner zu organisieren.

Zu den Vorbereitungen vor dem Scannen gehört auch die mechanische Reinigung, das Präparieren der Originale (manchmal müssen z. B. Negativstreifen entfernt werden) und die Einstellungen bei der Scan-Software. Diese wiederum hängen ab vom Format der Negative, von der Frage, ob sie farbig sind oder schwarzweiss und von den Ansprüchen des Kunden. Normalerweise scannt ScanCorner Dias und Standardnegative bei 3000 DPI, was einem guten Kompromiss zwischen Dateigrösse und Detail entspricht und ScanCorner auch dem empfiehlt, der die Arbeit selber machen will. Für Fotoabzüge, Mittelformatnegative oder Alben gelten andere Empfehlungen, welche ScanCorner auf seiner Webseite aufführt.

Macht man dies selber braucht es bei Neulingen doch einiges an Geduld: bis die Einstellungen stimmen braucht es nicht selten mehrere Durchgänge so, dass man die ersten Serien zwei oder dreimal digitalisiert. Ärgerlich wird es dann, wenn man seine Fehler erst spät bemerkt und die ohnehin eintönige Arbeit noch wiederholen muss!

Zurück bei ScanCorner wander wandern die Bilder nach dem Digitalisierung zum Restorationsteam. Nach der bereits beim Scan-Vorgang erfolgten hardwarebasierten Staubreduktion werden die Bilder nun im 2. Schritt weiter manuell nachbearbeitet, wobei kleinere Bildstörungen wie Fettfingerabdrücke u. ä. entfernt werden. Bei der begleitenden Farbkorrektur achtet ScanCorner darauf, dass die Korrekturen nicht übertrieben sind, sondern natürlich und konsistent bleiben. Zum Schluss werden die Daten noch einmal geprüft und gegebenenfalls auf eine DVD gebrannt.

Selber scannen? Warum nicht? Kompliziert ist es nicht wirklich. Nur mühsam und zeitaufwendig. Wer sich dies ersparen will, hat mit ScanCorner eine gute und günstige Alternative gefunden!