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Published on December 4th, 2014 | by Frederick

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Humboldts Reisetagebücher für Jedermann zugänglich

Die Staatsbibliothek in Berlin stellte schon in März Ihre Neuerwerbung vor und verschlug Fachleuten beinahe den Atem. Denn die Begeisterung über die Tagebücher, die Alexander von Humboldt 1804 von seine Südamerikareise mitbrachte, ist enorm. Seine Erlebnisse, zusammengefasst in insgesamt 9 Bändern, werden nun für kurze Zeit erstmals öffentlich in einer Austellung gezeigt und natürlich auch digital für Jedermann zugänglich gemacht.

Fünf Jahre lang reiste Alexander von Humboldt durch Südamerika. Seine Reise von 1799 bis 1804 war die erste, die allein zur Forschungszwecken durchgeführt wurde. 4000 Seiten mit Messungen, Skizzen und Beobachtungen zu Pflanzen, Tieren und Geografie entstanden während dieser Zeit.  Aus diesem Grund werden seine Reisetagebücher als Schlüsseldokument der Naturwissenschaften aus dem 19. Jahrhundert betrachtet.

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Ein Auszug aus Humboldts Reisetagebuch

Jetzt kann jeder die Bände einsehen: Vom 4. bis 6. Dezember werden sie in den Räumen der Staatsbibliothek Berlin ausgestellt, zugleich werden sie in digitaler Form unter www.staatsbibliothek-berlin.de/humboldt zugänglich gemacht. Doch nicht nur die Reisetagebücher Humboldts, sondern sein gesamter Nachlass soll digitalisiert und ins Internet gestellt werden. Dazu gehören auch jene Teile, die im Zweiten Weltkrieg ausgelagert wurden.

 

 


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