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Published on October 30th, 2014 | by Frederick

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Kameralegende der Welt wird 100 Jahre alt

Durch die erste Kleinbildkamera, Leica, entwickelt vor 100 Jahren, wurde die Fotografie ein bedeutender Teil des Alltags. Denn aufgrund Ihrer handlichen Größe passte sie in jede Tasche und man könnte fast sagen, dass Leica die Fotografie revolutioniert hat. Denn viele große, weltberühmte Fotografen haben mit dieser Kleinbildkamera gearbeitet.  Ihre Entwicklung vor 100 Jahren ist Anlass für eine große, umfassende Austellung in den Deichtorhallen in Hamburg unter den Namen “Augen auf!100 Jahre Leica Fotografie“.

Am 24. Oktober eröffnete die Ausstellung bereits Ihre Türen und stellt die Kamera-Legende in den Mittelpunkt und zeigt wie diese Kamera die Entwicklung der Fotografie wesentlich verändert hat. Denn zuvor wurden üblicherweise nur große, schwere Plattenkameras genutzt, mit welchen man nur fotografieren konnte, was stillhielt. Neben dem großen Unterschied, dass die Leica eine durchaus kompaktere Form aufwies und in jede Tasche passte, war es nun auch möglich Bewegungen ohne Stativ festzuhalten. Diese Eigenschaften machten die Leica  interessant für Amateurfotografen und besonders auch für modern Frauen, da die Fotografie zuvor von der Männerwelt dominiert wurde.

Ein Feinmechaniker bei Ernst Leitz in Wetzlar stellte im Frühjahr 1914 das erste funktionstüchtige Modell der Kleinkamera her, welche zum damaligen Zeitpunkt noch keinen Namen hatte. Durch die Ereignisse des ersten Weltkrieges wurden die Entwicklungen kurzzeitig unterbrochen, aber in 1924 wurde die Serienproduktion der „Leitz Camera“, kurz Leica dann aufgenommen. Die Markteinführung wurde trotz der instabilen wirtschaftlichen Lage mit großem Erfolg gekrönt.

Ur-Leica von 1914

Ur-Leica von 1914

Die Ausstellung wird in 14 Abschnitten präsentiert, von den Anfängen in den 1920er-Jahren bis heute. Etwa 550 Bilder werden gezeigt und durch aussagekräftige Filme, Nachbauten von Kameras, Magazinen, Zeitschriften und Büchern ergänzt. Die Ausstellung in Hamburg läuft noch bis zum 11. Januar 2015. Wer sie dort verpassen sollte: sie wandert danach nach Frankfurt am Main, Wien und München.


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