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Published on September 11th, 2013 | by Frederick

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Lomographie: Das perfekte schlechte Foto

Sofern vom Kunden nicht anders gewünscht, führen wir bei ScanCorner standardmäßig eine Farbkorrektur der digitalisierten Negative, Fotos oder Dias durch. Mitglieder der sog. Lomografie-Bewegung würde dies allerdings gar nicht gefallen, denn hier sind mangelhafte Bildqualität mit Fehlern und Störeffekte durchaus erwünscht.

Der Begriff Lomografie leitet sich von der Kleinbildkamera “LOMO Compact Automat” der Firma Lomo ab, welche die mittlerweile legendäre Kamera in den 80er-Jahren in Russland produzierte.

Die Herkunft der Lomografie

Die Wurzeln der Lomografie liegen in der Sowjetunion: Jeder Bürger sollte sein Leben in der schönen Heimat festhalten und Erinnerungen für die Ewigkeit schaffen können. Allerdings waren die sowjetischen Lomokameras mit vollautomatischer Belichtungssteuerung aufgrund ihrer Bildqualität verpönt und wenig beliebt.

Schönheit liegt aber nun mal im Auge des Betrachters und so feierte die Lomografie als Kunstform ihr Comeback. Das Geburtsjahr der Lomografie lässt sich auf das Jahr 1990 datieren. In diesem Jahr veranstalteten Wiener Studenten mit Ihren farbenfrohen Fotos mehrere Ausstellungen. Matthias Fiegl, Christoph Hofinger und Wolfgang Stranziger gründeten dann im Jahr 1992 die “Fotoinitiative Lomographische Gesellschaft“. Die neue Kunstform, die aus ungeplanten und experimentellen Schnappschüssen besteht, fand schnell viele Anhänger. Die Lomographie und ihre immer größer werdende Anhängerschaft sorgten schließlich dafür, dass die einst so verpönte LOMO LC-A noch bis 2005 hergestellt und sogar neue LOMO-Kameras entwickelt wurden.

Wie bekomme ich das perfekte schlechte Foto?

Voraussetzung Nr.1: Schlechte Bildqualität! Das hört sich jetzt zwar komisch an, aber Unschärfen müssen bewusst eingesetzt werden und die Bilder klar über- oder unterbelichtet sein. Das Bild sollte außerdem extrem farbintensiv und verwackelt sein. Das nicht perfekte Foto kann man in Prinzip mit jeder nicht technisch ausgereiften Sucherkamera schießen. Experten bzw. „Lomographen“ schwören allerdings auf die 32mm-Weitwinkeloptik, die diese sehr farbintensiven und kontrastreichen Bilder liefert.

Foto von Garuna bor-bor http://www.flickr.com/photos/garunaborbor/5727656510/

Foto von Garuna bor-bor http://www.flickr.com/photos/garunaborbor/5727656510/

Tradition oder Digital?

Keine traditionelle Kunstform bleibt von der digitalen Entwicklung verschont, die Fotografie bildet da keine Ausnahme. Vor allem der zeitliche Aufwand ein Negativ zu entwickeln schreckt viele von der konventionellen analogen Lomografie ab. Traditionelle Lomografen wiederum lehnen Digitalkameras strengstens ab.

Um die kunstvollen Schnappschüsse nach dem Entwickeln einer breiten Öffentlichkeit präsentieren zu können, eigenen sich besonders die Plattformen Tumblr, Flickr und Pinterest.

Und genau hier kommt ScanCorner ins Spiel. Um das perfekte schlechte Bild in der Community präsentieren zu können, muss es vorher professionell gescannt werden. Wir digitalisieren Ihre Negative von Hand mit modernen leistungsfähigen Scannern und bereiten Ihre Bilder so vor für die perfekte Präsentation im Web.

Wie und mit welche Scanner wir Ihre Negative scannen erfahren Sie hier.

Weitere Informationen zu unserem Service finden Sie unter www.scancorner.de oder kontaktieren Sie uns unter info@scancorner.de.


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